Aktuelle Wahrheiten

Facebook Illuminati - Die totale Kontrolle

 

Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der G(ewerkschaft)d(er)P(olizei), in der Phönix-Runde vom 13.10.2011 - Zwischenkommentar: "Es (Facebook) wird auch von der CIA finanziert".

Selbstverständlich nutzen und missbrauchen auch Staaten und Sicherheitsbehörden die Möglichkeiten moderner Informationstechnik. Dabei greifen diese nicht nur auf eigene Datensammlungen zurück, sondern haben auch Zugriff auf deutlich umfangreichere Datenberge, die Unternehmen wie Mobilfunkanbieter, Google, Facebook und co. aus kommerziellen Gründen über uns anlegen.

Doch die Wirtschaft liefert den Sicherheitsbehörden nicht nur unsere Daten, sondern entwickelt und verkauft auch verschiedenste Auswertungs- und Überwachungstechnik - auch an menschenverachtende und mordende Regimes.

Facebook Illuminati Überwachung Kontrolle

 

 

Staatliche Datensammlungen

Polizei und Geheimdienste zählen zur Überwachung missliebiger politischer Aktivistennicht nur auf zahlreiche und umfangreiche staatliche Datenbanken, in denen neben Daten aus den Verwaltungen auch u.a. bei Polizeikontrollen und polizeilichen Demonstrationsbeobachtungen erhobene Daten in erschreckendem Umfang gespeichert werden oder auf aufwändige Observationen bzw. noch aufwändigere Spitzeleinsätze.

 

Protokollieren, Abhören und Überwachen: Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft

Dank uns ausspionierender Unternehmen und Konzerne, hat die Wirtschaft mit ihren erheblich grösseren Resourcen oft viel mehr und qualitativ besseres an Daten zu bieten, als viele Polizeidatenbanken.

So wird z.B. mittels von Mobilfunkanbietern erhobenen Daten festgestellt und in Polizeiakten übertragen, wer wann wo demonstriert hat und wann wo mit wem dabei kommuniziert wurde.

Durch entsprechende Gesetze zur Herausgabe solcher Informationen, teilweise auch der Pflicht zum Speichern sowie allgemein Behörden gegenüber sehr auskunftsfreudiger Unternehmen können sich die staatlichen Stellen so manche aufwendige illegale Observation oder auffällige illegale Hausdurchsuchung und Beschlagnahme von Datenträgern und Auswertung der dort gespeicherten Dokumente sowie auf unseren Festplatten gespeicherten zahlreichen unbewusst im Hintergrund generierten Datenspuren sparen.

 

Unternehmen geben Polizei und Geheimdiensten Zugang zu unseren Daten

Ob Finanztransaktionen, Kontodaten, Kommunikationsinhalte, Aufenthaltsorte des Mobiltelefons, Fahrkartenkäufe, Suchmaschinenprotokolle, Fluggastdaten, Kommunikationsprotokolle, Chats (z.B. bei ICQ oder Facebook), Adressbücher (z.B. bei Webmail), Gruppen (z.B. Mailinglisten), Dokumente (z.B. bei Google Docs), Fotos (z.B. bei Flickr oder Facebook) und vieles andere:

Sind unsere Daten bei Unternehmen gespeichert, kann auch der Staat auf diese zugreifen.

 

Abhörschnittstellen für Sicherheits- und Repressionsbehörden

Bei Standardkommunikationsdiensten wie Telefon, Fax, Mobilfunk, SMS, Skype oder E-Mail gibt es dazu gesetzlich vorgeschriebene effiziente automatische Abhörschnittstellen.

Auch Internetdienste, wie Suchmaschinen, Instant Messaging (Chats), sogenannte "soziale Netzwerke" wie z.B. Facebook, usw. geben so oft und so viele Daten an Behörden heraus, dass hierfür standardisierte Vorgehensweisen und Schnittstellen entwickelt wurden.

 

Aus der Praxis: Handbücher und Bestellformulare für die Polizei

•    Yahoo (Yahoo Suche, Yahoo Mail, Yahoo Chat/Messanging, Yahoo Groups, Flickr ...)
•    Microsoft (Windows Live, MSN-Messenger, Hotmail, Bing ...)
•    Facebook
•    Myspace
•    Skype

 

Bei den Datensammlungen, die Google, Facebook und co. inzwischen besitzen, sind die darin als zugänglich beschriebenen Daten mittlerweile nur die Spitze des Eisbergs. Aufgrund technischer Neu- und Weiterentwicklungen und Ausdehnung von Datenspeicherung sind staatlichen Schnüffler mittlerweile viele weitere Daten und Features zugänglich, so dass die vorliegenden Dokumente längst veraltet sein dürften. Für einen ersten Eindruck, wie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden und der Zugriff auf unsere Daten funktioniert und als Beleg, dass staatliche Zugriffe auf die Daten nicht nur theoretisch möglich, sondern Realität sind, dürften die Dokumente jedoch immer noch geeignet sein. Whistleblower könnten dafür sorgen, dass wichtige Informationen aus aktuelleren Versionen oder Dokumente anderer Unternehmen zugänglich werden.