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Aktuelle Wahrheiten

Armut dank Zinsknechtschaft - Beispiel Schlecker

 

Nach dem Aus der Drogeriekette Schlecker, die vom Staat völlig im Stich gelassen wurde, suchen nun Tausende Mitarbeiter eine neue Perspektive.

Jahrelang konnten von der BRD Banken gerettet werden, Milliarden in völkerrechtswidrige Kriege gepumpt werden oder die Eurolöcher gestopft werden. Sogar für den armen Vergewaltiger und Frauenmörder wie Andrej W. alias "Taxi-Mörder von Hegau-Bodensee" konnten bisher ohne Probleme alle Kosten für seinen Wellness-Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik bezahlt werden.

Jedoch konnte keine Unterstützung für 25.000 ehrliche Menschen geleistet werden, welche nun kurz vor dem Ruin stehen.

Nach den Vorstellungen von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Arbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise könnten die gekündigten Schlecker-Beschäftigten doch einfach Fachkräftelücken in anderen Branchen füllen...

Fast eine Millionen Menschen rackern in Deutschland gut 50 Stunden und mehr die Woche für einen Hungerlohn. Das geht aus dem Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, der jüngst veröffentlicht wurde.

Maßgeblich betroffen sind davon Arbeiter im Gastronomiebereich, Berufskraftfahrer und Lageristen. Den Rückstand zu den „Normalverdienern” könnten die Billiglohn-Arbeiter „nur zu einem kleinen Teil durch lange Arbeitszeiten wettmachen”, stellt der DIW-Vorstand weiter fest.

Längere Arbeitszeiten bedeuten auch mehr gesundheitliche Schäden und schlechtere Ernährung. Nicht nur der Kölner „Armutsforscher” Professor Christoph Butterwege wies bereits Ende 2011 nach, daß Niedriglöhner und Hartz-4-Empfänger in der BRD früher sterben, als Besserverdienende.

Um hier Abhilfe zu schaffen sollte man sich endlich für einen über alle Branchen hinweg gültigen Mindestlohn einsetzen, der Altersarmut vorbeugt und ein sicheres Auskommen für die Familien der Arbeitnehmer garantiert. Die zaghaften Versuche von volksfeindlichen Gewerkschaften und etablierter Politik im Flickenteppich-Verfahren hier und da an der Lohnschraube zu drehen ist abzulehnen.

Soziale Gerechtigkeit sollte in allen Bereichen und Branchen herrschen, nicht nur dort, wo die Auftragsbücher voll sind und dadurch die Löhne der Flächentarifverträge demnach spielend angehoben werden können.

Am Freitag beginnt der Ausverkauf in den Schlecker-Filialen. «Das wird für uns alle ein schwerer Gang», sagte eine Mitarbeiterin, die sichtlich mit den Tränen kämpfte. Sie bitte daher alle Kunden, Solidarität mit den Verkäuferinnen zu zeigen.

 

Menschen statt Banken!

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